Marco Rank

Liebe BesucherInnen! Dear Visitor!

Hier finden Sie alle Bildbeschreibungen und Hintergrundgeschichten zur Ausstellung "Storm Chaser - Fotografien von Licht und Wetter" sowie die Möglichkeit, Bilder direkt zu erwerben.


Die Ausstellung wurde erfolgreich am 16.03.2018 mit 100 Gästen eröffnet und läuft bis Mitte Juni 2018. Es wird in den folgenden Wochen weitere "Walk-Ins" geben (bitte hierzu meinen Veranstaltungen auf Facebook folgen). Für individuelle Führungen durch die Ausstellungen kontaktieren sich mich bitte direkt.

Mein DANK gilt: meiner Familie, meinem Geschäftspartner Nico Stengert, dem Universitätsklinikum Jena (v.a. Tine Drefahl, Rene Gumpert und Steffen Hoennicke, dem Profi-Lab Ina Peyer, Raumausstatter Sufryd, Del Corazon Jena, DJ Engoyn, Josefa Hauch, Markus Schmidt aka Siomotion, Anke Drewitz, Dajana & Andreas Golke, Florian Brill, Patrizia Kramer, Kilian Schönberger, Dennis Oswald, Markus Weggässer uvm.

WICHTIGER TIPP: Die Bildbeschreibungen können Sie vor Ort via QR-Code mit dem Smartphone abrufen. Hier können Sie die Bilder auch Ihren Wünschen entsprechend erstehen. Falls sie die Ausstellungbilder in der dargebotenen Größe oder größer kaufen möchten, richten Sie bitte ihre individuelle Anfrage unter info@marcorank.de an mich.

ÜBERSETZUNG GEWÜNSCHT? Der Kaufprozess wird in Englisch bestritten. Sollten Sie eine Übersetzung wünschen, finden Sie einen entsprechenden Google-Übersetzer entweder oberhalb oder ganz unten auf der Seite. 

Herzliche Grüße Marco Rank

Bilder der Ausstellung:

  • Blown away

    Beeindruckender Aufzug einer Böenwalze (Shelfcloud) nahe Fritzlar in Hessen. Der Bereich der Böenfront markiert die Grenze zwischen kaltem, ausströmendem Abwind am Erdboden und dem warmen - zum Aufsteigen gezwungenen - Aufwind. Diesen Effekt können Sie ebenso schön an der Kondensation am Hügel rechts im Bild sehen!

  • Blue

    Vor Sonnaufgang bzw. nach Sonnenuntergang ist ein interessanter Zeitraum für Fotografen: die Blaue Stunde. Gerade mit der sog. Chappuis-Absorption (das Absorbieren eines Teils des Sonnenlichts in der Ozonschicht) lässt sich heute erklären, wie durch Lichtbrechung in der Atmosphäre das "übrige" Licht den Himmel in der Farbe Blau erscheinen lässt. Wie hier am 18.01.2016 auf dem Dolmar, einem erloschenen knapp 740m hohen Vulkan, bei Kühndorf in Thüringen.

  • Aurora Jenensis

    Vom 17. auf den 18.03.2015 bekamen wir in Deutschland ein seltenes Himmelsschauspiel zu Gesicht, welches wahrscheinlich zuletzt 2003 so hell über der Republik zu sehen und fotografieren war. Polar- bzw. Nordlichter kennen wir dem Namen entsprechend aus dem Polarkreis - etwa Island, Norwegen oder Kanada. Dort handelt es sich um die sogenannte Aurora Borealis, während es auf der Südhalbkugel als Südlicht nämlich Aurora australis genannt wird. In der Nacht auf den 18.03. konnte man vielerorts die Auswirkungen eines starken Sonnensturms auf das Erdmagnetfeld durch helles und weit nach Süden hin (bis in die Alpenregion hinein) sichtbares Polarlicht beobachten. Die Aufnahme ist ein Komposit aus 2 Belichtungen. Standort war der Norden Jenas nahe des Ortes Rödigen.

  • Brewster

    Aufzug einer Superzelle nahe des Ortes Brewster in Kansas (USA) am 26.05.2017. Während unser 2017er "Tornado Alley"-Reise sollte dies der beste Chasing-Tag werden. Wir konnten dieser Zelle vom Nachmittag an über sechs Stunden hinweg, von Colorado bis nach Kansas hinein folgen. Zwischenzeitlich brachte sie auch einen Tornado hervor, der jedoch im Niederschlag verborgen lag. Hier an den Eisenbahngleisen machten wir unseren vorletzten Halt und bestaunten die wunderschöne Struktur der Zelle und das Dauergeflacker an Blitzen unter ihrem Amboss, während sich langsam die mehrstöckige Shelfcloud näherte.

  • Crawler

    Storm Chaser schlagen sich für Blitzaufnahmen regelmäßig die Nacht um die Ohren, wie auch hier bei diesem Bild geschehen. In der Nacht vom 21. auf den 22.08.2012 zog ein Gewitterkomplex (auch MCS = mesoskalig konvektives System genannt) quer durch die Republik. Kurz nach 5 Uhr am Morgen war er schon vorüber gezogen und zeigte rückseitig noch einige Blitzentladung. Dieser Gewittertyp kommt geht zumeist mit hoch energiereichen Wetterlagen einher und ist prädestiniert dafür, sogenannte Crawler-Blitze vor allem rückseitig hervorzubringen. Er kann sowohl mit einem Erdblitz verbunden oder ein reiner Wolkenblitz sein. Meist von einem Punkt ausgehend verästelt sich dabei die Entladung "wie in Zeitlupe" an der Unterseite des Gewitterambosses entlang. Solch vollformatige Aufnahmen, wie hier nahe des Jägerbergs bei Rödigen, sind dabei eher die Seltenheit.

  • Circumscribed

    Am Morgen des 16.12.2016 zeigt sich ein intensives Eisnebel-Halophänomen am Mond über dem Keilberg (Klínovec) in der Tschechischen Republik. Hier ist insbesondere das umschreibende Halo - um den 22°-Ring herum - ein wahrer Hingucker!

  • Dusk Lightning

    Neben den allseits bekannten Erdblitzen gibt es auch reine Wolkenblitze, die keinen Einschlagspunkt am Boden haben - wie in diesem Bild bei Gove City in Kansas (USA) am 25.05.2017.

  • Diamond Dust

    Am 22.01.2017 gab es im Süden Jenas (genauer gesagt in Maua) ein besonderes Eisnebel-Halophänomen. Dabei konnte verschiedene Haloarten nachgewiesen werden, die man hier nie vermutet hätte, sondern eher in arktischen Regionen oder an Skipisten. Möglicherweise liefert die hier angesiedelte Industrie die für die Entstehung von Eisnebel nötigen Sublimationskeime; also Feinstaub an dem sich Eis ausbilden kann. Mehr zu diesem Ereignis erfahren sie hier: https://www.meteoros.de/themen/halos/halophaenomene/jena-2017/

  • Evaporate

    Die Landschaft Arizonas ist geprägt von Trockenheit und dem allgegenwärtigen rötlichen Sandstein. Bei unserem Besuch des Horseshoe Bend, einem hufeisenförmigen Mäander des Colorados nahe der Stadt Page, konnte wir bei der Entstehung mehrerer Schauer und Gewitter zusehen. Verblüffend war vor allem die Verdunstung der Niederschläge in der Luft, bevor überhaupt ein einziger Tropfen den Boden erreicht. Das Bild entstand am 21.05.2015. Inzwischen ist an der 300m steilen Felswand mit diesem berühmten Ausblick eine Absperrung installiert worden.

  • Glory

    Es gibt sehr viele verschiedene Lichterscheinungen in unserer Atmosphäre. Eine der wohl bekanntesten ist die Glorie. Schaut man wie hier auf dem Lilienstein in der Sächsischen Schweiz am 24.10.2015 auf eine Nebelfläche, während man die Sonne im Rücken hat, so kann man durch den Effekt der Rückstreuung des Lichts an Wasströpfchen mit etwas Glück diese Erscheinung, die einen farbigen Lichtkranz zeigt, beobachten. In meinem Fall kamen noch zwei weitere Phänomene hinzu: einmal das Brockengespenst in Form meines Beobachterschattens - zentral von der Glorie ausgehend - sowie ein Teil des (im Vergleich zum Regenbogen einfarbigen) Nebelbogens ringsum die Glorie. Alle diese drei atmosphärischen Phänomene sind also im Sonnengegenpunkt aufzusuchen. Für weitere Informationen empfehle ich die Beschreibungen des Arbeitskreises Meteore e.V.: https://goo.gl/61Csb8

  • Glowing shelf

    Am 29.05.2016 gab es verbreitet Unwetter in Deutschland. Als kleine Gruppe der Thüringer Storm Chaser begegneten wir bei Kitzingen (Albertshofen) dieser gefährlichen Schönheit. Die sogenannte Shelfcloud zog zur Blauen Stunde vor uns auf. Unter der Böenwalze wurde der Niederschlagskern durch Blitze illuminiert. Was für ein Farbenspiel! Freud und Leid liegen manchmal jedoch nah beieinander, denn die Unwetter in Deutschland fordeten an diesem Tag Todesopfer. Ein Zeitraffervideo des Frotenaufzugs gibt es hier zu sehen: https://youtu.be/-i-VPY5ajVc

  • Graupel

    Am Abend des 25.03.2014 zog ein Graupelschauer im Südosten von Jena auf. Er wurde vom letzten Licht der tiefstehenden Sonne beleuchtet, was den Niederschlagsvorhang einen goldenen Schimmer verlieh.

  • Inselsberg

    Einer von zwei Blitzeinschlägen im Sendemast des Großen Inselsberges am 22.06.2017. Hier wurden zwei Aufnahmen überblendet, um die Silhouette des Inselsbergs durch einen dahinter niedergehenden Erdblitz zu betonen.

  • Inversion

    Bei Hochdruckeinfluss kennen wir in Jena vor allem im Herbst Inversionswetterlagen. Entlang des Saaletals entsteht nachts ein unterschiedlicher hoher und dichter Nebel. Es lohnt sich dann am frühen Morgen der grauen Suppe auf einem der zahlreichen Berge der Stadt zu entfliehen, um einfach mal "über den Wolken" zu sein. Am 10.03.2015 entstand dieses Bild vom Jenzig aus mit Blick nach Wogau. Über der hier aufgehenden Sonne kann man eine Lichtsäule ausmachen. Dabei handelt es sich um eine Haloerscheinung der Atmosphäre, die dadurch entsteht, dass sich hexgonal geformte Eisplättchen (hier im Bereich des Cirrostratus, also hoher Bewölkung) horizontal ausgerichtet langsam zu Boden sinken. Die Lichtbrechung erscheint dem Betrachter dann als leuchtende Säule am Himmel.

  • Laminar

    Diesem Bild ging eine Fahrt über die Autobahn quer durch Norddeutschland voraus. Nicht selten müssen Storm Chaser weite Wege für ein einziges Bild zurücklegen und genauso wahrscheinlich ist es, dabei leer auszugehen - jedoch nur was die Fotos anbelangt, denn die Reise an sich prägt sich immer ein. Der hier gezeigte Aufzug einer Gewitterfront nahe Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern zeigt die immer indivdiuelle aber hier besonders typische Form einer Shelfcloud und ihrer regalförmigen, geschichteten Anordnung (auch "laminare" Struktur genannt). Die Aufnahme entstand am 24.06.2016 zur blauen Stunde.

  • Invasion

    Am 08.06.2012 zogen mehrere Schauer und Gewitter über die nordfriesische Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein hinweg. Als ich abends mit der Kamera nahe Sankt Peter Böhl durchs Watt wanderte, staunte ich nicht schlecht, als diese beeindruckende Böenfront einer abwinddominanten Gewitterzelle aufzog. Einige Strandkörbe wurden daraufhin umgeweht.

  • Lightshow

    Am Abend des 16.08.2009 gab es in Thüringen verbreitet Gewitter. Nach den ersten Regengüssen mit Blitz und Donner konnte man weit nach Mitternacht erneut Gewitterzellen im Südosten von Jena durch die Landschaft ziehen sehen. Die "Lightshow" dauerte etwa 90min an. In diesem Bild wurden drei Erdblitze aus einem Aufnahmezeitraum von 5min in einer Belichtung vereint. Im Vordergrund sind die Ortsteile Lobeda Ost und West sowie Göschwitz zu sehen. Als feiner Strich in der Bildmitte ist die durch Autos illuminierte A4 zu sehen - sie mündet hier augenscheinlich im Lobdeburg-Tunnel.

  • Mammatus

    Recht selten sieht man diese beutelartige und regenschwere Wolkenform in einer solchen Ausprägung wie hier am 28.03.2016 über dem nordfriesischen Watt bei Sankt Peter Böhl in Schleswig-Holstein. Sie gehört zum Amboss eines abziehenden Schauers (lat.: Cumulonimbus).

  • LP

    Am 03.06.2015 begegneten wir nahe des Ortes Dalton in Nebraska (USA) einer Superzelle, die durch ihren geringfügigen bzw. kleineren Niederschlagsbereich auch "LP"-Superzelle (= low precipitation, also mit wenig Niederschlag) genannt wird. Nichtsdestotrotz kann dieser Gewittertyp auch Großhagel hervorbringen. Besonders schön an diesen Gewittern ist, dass der gedrehte Aufwindturm entsprechend frei sichtbar ist. Im Abendlicht fiel vor allen Dingen der prächtige Eisschirm (auch als Gewitter-Amboss bekannt) mit den beutelförmigen Ausbeulungen (Mammatus-Wolken) auf.

  • Milky Way

    Im Anblick der Sterne sind wir sehr, sehr klein. Allein die Vorstellung auf einem Planeten zu stehen, welcher einen Stern umkreist und dieses Sonnensystem wiederum Teil einer Spiralgalaxie ist, deren Zentrum wir im Sommer knapp über dem Horizont im Nachthimmel sehen können - wie hier auf dem Keilberg (Klínovec) in der Tschechischen Republik am 06.05.2016. Der helle Strich rechts oberhalb von der Milchstraße ist übrigens kein Kratzer und in diesem Fall auch keine Sternschnuppe sondern ein Iridium Flare - die Reflektion des Sonnenlichts an einem Satelliten in der Erdumlaufbahn.

  • Moon halo

    Zum "Supermond" am Abend des 14.11.2016 zeigte sich über Jena ein schönes Mond-Halo an Cirrostratus. Neben dem bekannten 22°-Ring ringsum den Mond kann man links und rechts die "Nebenmonde" an einer gedachten Schnur namens "Horizontalkreis" entdecken sowie eine leichte Umschreibung oben links. Mehr zu Haloarten können Sie beim Arbeitskreis Meteore e.V. erfahren: https://www.meteoros.de/themen/halos/haloarten/

  • NLC

    Manchmal gibt es Nächte, die man nie wieder vergisst. Gerade die frühen Erlebnisse prägen sich dabei ein. Im Juni 2012 war ich im Rahmen eines Prakikums auf der nordfriesischen Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein. Neugierig ob der flachen und fremden Landschaft nutzte ich jede freie Minute für Wanderungen, Erkundungstouren und das Fotografieren. Die Tour begann noch am Abend des 14.06. und endete in den frühen Morgenstunden gegen 3 Uhr mit diesem Foto. Während ich in Sankt Peter Ording den Sternenhimmel fotografierte, sah man gen Nordwesten in der im Sommer anhaltenden Dämmerung feine leuchtende Schlieren - sogenannte "Leuchtende Nachtwolken" oder auch "Noctilucent Clouds" (NLC - deshalb der Titel). Etwas weiter nördlich am Norderdeich gab es zudem noch wunderschönen flachen Bodennebel. Gemeinsam mit dem gerade aufgehenden Mond ergab sich eine faszinierende Farbstimmung vom Himmelsblau mit NLCs über das Orange der Dämmerung bishin zum kalten Grün der Weidefläche.

  • Red'n'Blue

    Aufzug einer abwinddominanten Gewitterfront nahe der Stadt Kermit in Texas (USA). Das durch den Niederschlag auf der linken Seite fallende Licht der untergehenden Sonne teilt das gesamte Bild in zwei unterschiedliche Farbstimmungen. Auf der rechten Seite finden wir abgeschattet von der Böenfront das verbleibende blaue Restlicht.

  • Shelfcloud

    Diesem Bild ging eine Fahrt über die Autobahn quer durch Norddeutschland voraus. Nicht selten müssen Storm Chaser weite Wege für ein einziges Bild zurücklegen und genauso wahrscheinlich ist es, dabei leer auszugehen - jedoch nur was die Fotos anbelangt, denn die Reise an sich prägt sich immer ein. Der hier gezeigte Aufzug einer Gewitterfront nahe Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern zeigt die immer indivdiuelle aber hier besonders typische Form einer Shelfcloud und ihrer regalförmigen, geschichteten Anordnung (auch "laminare" Struktur genannt). 150° Panorama-Aufnahme am 24.06.2016 während der blauen Stunde.

  • Shelves

    Der Aufzug einer Shelfcloud nahe Vacha in Thüringen. Diese von Blitzen illuminierte Wolke ist Teil der Böenfront eines Gewitters, welche sich vor allem durch ihre regalförmige Anordnung (auch "laminare" Struktur genannt) kennzeichnet. Die Aufnahme entstand am 22.05.2014.

  • Seabow

    Nach einem kräftigen Gewitter zeigt sich ein doppelter Regenbogen über der Ostsee an der Südspitze der Insel Als in Dänemark. Wußte Sie, dass es mehr als nur den Regenbogen erster und zweiter Ordnung gibt? Der erste Regenbogen höherer Ordnung wurde 2011 von Michael Großmann dokumentiert. Erfahren Sie mehr über diese noch recht unbekannten Regenbögen: https://goo.gl/CzEmKU

  • Strike #2

    Einschlag im Heizkraftwerk Jena und dem Kernberge Funkturm kurz nach Mitternacht um 0:07 Uhr am 20.07.2017. Es war ein negativer Schlag mit knapp 20.000 Ampere. Ein weitere dritte Entladung am Schornstein wurde offenbar durch die beiden "Äste" überstrahlt. Ein Teil der Positionslichter des getroffenen Schornsteins ist unmittelbar nach dem Blitzschlag ausgefallen. Ich habe seit ungefähr 5 Jahren immer wieder versucht, dieses Bild zu machen. In dieser Nacht war es endlich gelungen. Wußten Sie, dass sie die Stärke von Blitzen und ihre ungefähren Einschlagspunkte im Internet nachsehen können? Im Fall des HKW-Einschlags folgen Sie diesem Link: https://goo.gl/EXappa

  • Storm Chasing

    Das größte Hightlight meiner Gewitterfotografie bislang bleibt der sonnenbeschienene F0-Tornado zwischen Milnesand und Dora in New Mexico. Hier die Geschichte: Am 29.05.2015 fuhren wir im Team um Janek Zimmer, Stefan Horn, Karsten Haustein, Markus Weggässer und mir durch den Nordosten New Mexicos mit der Entwicklung erster Gewitter sukzessive nach Süden. Die ersten beiden Zellen sahen schon vielversprechend aus. Alle guten Dinge sind drei - nicht wahr? Wir entschlossen uns die zweite Zelle "ziehen zu lasssen" und fuhren zum Sonnenuntergang eine letzte Gewitterentwicklung südöstlich von uns an. Dazu mussten wir allerdings den Niederschlag inklusive Hagel durchqueren. Dies geschafft, blickten wir nun auf die sich rapide und dynamisch bewegenden Wolken im Aufwindbereich. Während es um uns herum noch blitzte und regnete, kam die Sonne heraus und verlieh der Umgebung eine goldene Lichtstimmung sowie einen Regenbogen. Im Süden von uns brannte eine Ölförderstelle. Hier war offenbar ein Blitz eingeschlagen. Plötzlich entstand in Sekundenschnelle eine Funnelcloud (Trichterwolke), die kurz darauf perfekt beleuchtet und vollständig auskondensiert als Tornado etwa 1km von uns entfernt vor uns stand. Die Form beschreibt man als "Elephant trunk tornado", da sie einem Elefantenrüssel ähnelt. (Hier: 180° Panorama Aufnahme)

  • Strike

    Am 12.05.2015 durchquerten mehrere Schwergewitter Thüringen und weitere Bundesländer. Kurz nach Sonnenuntergang zur blauen Stunde warteten wir auf eine Gewitterzelle, die von Kahla her kommmend auf Stadtroda zuzog. Als der Niederschlagsvorhang schon recht nah war, schlug vor dem Regen ein Blitz auf einem Feld nahe des Ortes Quirla ein - genau dort, wo 2006 ein verheerender F3-Tornado wütete.

  • Sunbeam

    Das größte Hightlight meiner Gewitterfotografie bislang bleibt der sonnenbeschienene F0-Tornado zwischen Milnesand und Dora in New Mexico. Hier die Geschichte: Am 29.05.2015 fuhren wir im Team um Janek Zimmer, Stefan Horn, Karsten Haustein, Markus Weggässer und mir durch den Nordosten New Mexicos mit der Entwicklung erster Gewitter sukzessive nach Süden. Die ersten beiden Zellen sahen schon vielversprechend aus. Alle guten Dinge sind drei - nicht wahr? Wir entschlossen uns die zweite Zelle "ziehen zu lasssen" und fuhren zum Sonnenuntergang eine letzte Gewitterentwicklung südöstlich von uns an. Dazu mussten wir allerdings den Niederschlag inklusive Hagel durchqueren. Dies geschafft, blickten wir nun auf die sich rapide und dynamisch bewegenden Wolken im Aufwindbereich. Während es um uns herum noch blitzte und regnete, kam die Sonne heraus und verlieh der Umgebung eine goldene Lichtstimmung sowie einen Regenbogen. Im Süden von uns brannte eine Ölförderstelle. Hier war offenbar ein Blitz eingeschlagen. Plötzlich entstand in Sekundenschnelle eine Funnelcloud (Trichterwolke), die kurz darauf perfekt beleuchtet und vollständig auskondensiert als Tornado etwa 1km von uns entfernt vor uns stand. Die Form beschreibt man als "Elephant trunk tornado", da sie einem Elefantenrüssel ähnelt.

  • The Barn

    In einer eher schwachen Gewittersaison 2017 in den USA bot der 12.06.2017 noch einmal alles, was das Storm Chaser-Herz begehrt. Nachdem wir unseren ersten Tornado der Reise (nach über 3 Wochen!) zu sehen bekamen, beeindruckten vor allem diese grellen Erdblitze nahe Minatare in Nebraska. Während wir die Szenerie sicher aus dem Auto heraus betrachteten, wurde der Wagen immer wieder vom Sturmböen-Inflow (also der warmen, energiereichen Umgebungsluft die vom Gewitter förmlich angesaugt wurde) durchgeschüttelt. Das Foto ist eine Überblendung aus mehrereren, hintereinander entstandenen Aufnahmen.

  • Strike madness

    Etwa 30 Erdblitze über den Rocky Mountains nahe Loveland in Colorado (USA) am 03.06.2015. Mehrere 30-Sekunden-Belichtungen wurden dazu in einem einzigen Panorama überblendet.

  • The Eye

    Am 23.05.2016 zog eine HP-Superzelle (English: High precipitation supercell), also ein gut organisiertes Gewitter mit einem rotierenden Aufwind, welches sich gerade durch intensiven Niederschlag auszeichnet, von Süden her (aus der Tschechischen Republik kommend) nahe Bautzen in Sachsen auf. Für diese Gewitter ist Großhagel eine typische Erscheinung. So auch hier. In der Region wurden Hagelschlossen von 5cm Größe gemeldet, die entsprechende Schäden an Haus, Hof und Auto hinterließen. Bei dem Bild handelt es sich um ein 150°-Panorama, wodurch die Hufeisenwirkung der Front perspektivisch betont wurde. Das Video zum Gewitteraufzug gibt es hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=H25rU4FaYYM

  • The Flowers

    Am Abned des 07.06.2017 konnte man in der Weite Nebraskas (in der Nähe des Ortes Agate) mehrere Superzellen beobachten. Die hier gezeigte schwächelte strukturell bereits etwas, hatte aber dafür wunderschön Blitzentladungen vorzuweisen. Diese waren so intensiv, dass sie mehrere Hauptentladungen wie ein Stroboskop-Licht darboten. Teils dauerte dieses Pulsieren länger als 5 Sekunden. Daher war es auch möglich, diese Blitze mit dem Finger am Auslöser einfach zu "knipsen".

  • The Cloud Kitchen

    Manchmal kann der Himmel sehr merkwürdig aussehen, zum Beispiel wenn gerade eine Böenfront über einen hinwegzieht. Dieses turbulente Wolkengebilde ist sehr dynamisch und kann mannigfaltige Formen und Farben annehmen. Der Bereich der Böenfront markiert die Grenze zwischen kaltem, ausströmendem Abwind am Erdboden und dem warmen - zum Aufsteigen gezwungenen - Aufwind. Der Bereich dieser oft gewittrigen Wolkenküche wird gern mit einem, sich öffnenden Walschlund ("Whale's Mouth") verglichen. Zurecht, nicht wahr? Diese ca. 200° weite Panoramaaufnahme entstand entlang eines aufziehenden Unwetters am 20.06.2013 Eisleben an der A38 in Sachsen-Anhalt.

  • The Train

    Eine abziehende Superzelle mit prächtigen Mammtus-Wolken unter ihrem Amboss nahe Alliance in Nebraska (USA) am 12.06.2017 hinterlässt diverse Schäden. Bei diesem Güterzug wurden etwa 80 Waggons durch ein nicht näher definiertes Windereignis (Böen oder Tornado) umgeworfen.

  • The lonely Perseid

    Verblüffende Farben des Nachthimmels über der Ostsee am 06.08.2016 nahe Helberskov in Dänemark. Für eine solche Aufnahmen bedarf es wirklich dunkler Orte, die heutzutage selten geworden sind. Bei diesem Bild handelt es sich um ein ca. 250°-Panorama aus 15 11mm-Aufnahmen am Vollformat (je 30sec, f/4, Iso12.800). Welche Phänomene können wir hier sehen? Linkerhand zeigt sich lilafarbenes Polarlicht (Blickrichtung ist Norden). Rechts daneben ist die durch die Wiedergabe als Panorama gebogene Milchstraße zu sehen. Mittig unter der Milchstraße zeigt sich dann ein einzelner Meteor bzw. eine Sternschnuppe, die während der Panoramaerstellung genau an diesem Punkt aufgezeichnet wurde. Es ist also kein Kratzer ;-). Noch etwas weiter darunter können Sie einen grünlichen Schimmer sehen, welcher als Airglow (das Aufleuchten höherer Atmosphärenschichten) bekannt ist. Sowohl Polarlicht, Airglow als auch ein paar Sterne wurden im Wasser reflektiert.

  • Tornabow

    Das größte Hightlight meiner Gewitterfotografie bislang bleibt der sonnenbeschienene F0-Tornado zwischen Milnesand und Dora in New Mexico. Hier die Geschichte: Am 29.05.2015 fuhren wir im Team um Janek Zimmer, Stefan Horn, Karsten Haustein, Markus Weggässer und mir durch den Nordosten New Mexicos mit der Entwicklung erster Gewitter sukzessive nach Süden. Die ersten beiden Zellen sahen schon vielversprechend aus. Alle guten Dinge sind drei - nicht wahr? Wir entschlossen uns die zweite Zelle "ziehen zu lasssen" und fuhren zum Sonnenuntergang eine letzte Gewitterentwicklung südöstlich von uns an. Dazu mussten wir allerdings den Niederschlag inklusive Hagel durchqueren. Dies geschafft, blickten wir nun auf die sich rapide und dynamisch bewegenden Wolken im Aufwindbereich. Während es um uns herum noch blitzte und regnete, kam die Sonne heraus und verlieh der Umgebung eine goldene Lichtstimmung sowie einen Regenbogen. Im Süden von uns brannte eine Ölförderstelle. Hier war offenbar ein Blitz eingeschlagen. Plötzlich entstand in Sekundenschnelle eine Funnelcloud (Trichterwolke), die kurz darauf perfekt beleuchtet und vollständig auskondensiert als Tornado etwa 1km von uns entfernt vor uns stand. Die Form beschreibt man als "Elephant trunk tornado", da sie einem Elefantenrüssel ähnelt. Hier mit doppeltem Regenbogen. Die Stromleitungen wurden in diesem Bild wegretuschiert.

  • Under Fire

    Am 13.05.2017 zieht ein Gewitter mit schön anzusehenden Blitzentladungen über Jena hinweg. Bei dieser Aufnahme vom Jägerberg aus wurde der Zeitraum der Aufnahme in der Nachbereitung verlängert, indem mehrere der kameraseitigen 30-Sekunden-Belichtungen in einem Bild überblendet wurden. Sie sehen hier also das Gewitter in einer Zusammenfassung (von ca. 5 Minuten).

  • Virga

    Am Himmel kann man viele Phänomene entdecken. Während zunächst der Talnebel - hier am 02.11.2015 über Stepfershausen in Thüringen - auffällt, sehen die von der noch hinter dem Horizont befindlichen Sonne, also indirekt beleuchteten, flachen Altocumulus-Wolken (lat.: altocumulus floccus) gerade aufgrund ihrer "Komma"-Form spannend aus. Aus diesen Wolken fällt schnell verdunstender Niederschlag als sichtbare und kurze "Fallstreifen" (lat.: virga). Dahinter kann man einen rötlichen Dämmerungsschimmer, das sogenannte Purpurlicht sehen. Es entsteht durch die Lichtstreuung der tiefstehenden Sonne an einem gewissen Aerosoleintrag in der hohen Atmosphäre, was z.B. durch Buschbrände, Vulkanausbrüche oder auch Flugzeugabgase hervorgerufen werden kann.

  • Wallcloud

    Eine Mauerwolke (aus dem Englischen: Wallcloud) ist eine Absenkung (hier weißlich) unter dem kräftigen Aufwindbereich einer Gewitterwolke (dunkle Fläche). Eine rotierende Wallcloud deutet zudem auf das Vorhandensein einer Mesozyklone hin. An solchen Mauerwolken kann sich dann insbesondere ein Tornado formieren. Unsere Beobachtungsposition ist hier der Südosten der Zelle. Hinter dem Aufwindbereich zeigt sich mit einer leicht bläulichen Färbung der intensive Niederschlag. Das Foto enstand am 07.06.2017 nahe Harrison, in Nebraska (USA).

  • Waterfall

    Am 26.05.2015 begegneten während eines aufregenden Chasingtages in den USA einer weiteren sogenannten Superzelle (einem langlebigen und gut organisierten Gewitter) nahe Gorman im Bundesstaat Texas. Sie hatte sich frisch entwickelt und zeigte einen eng abgegrenzten, intensiven Niederschlagskern, dessen Farbe bläulich schimmerte. Der rotierende Aufwindbereich (Mesozyklone) legt sich hier wie ein Hufeisen um den Niederschlag, was den Eindruck eines UFOs am Himmel entstehen lässt.

  • Utica

    Am Abend des 13.06.2017 fanden Heiko Wichmann und ich uns unter einer atemberaubend schönen Böenfront nahe Utica in Nebraska wieder. Das Licht der untergehenden Sonne fing sich im vom Abwind aufgewirbelten Staub der Umgebung und tauchte die Szene in goldene Farben. Die hier gezeigte Aufnahme ist eine 270°-Panorama.

  • Weather Magic

    Das größte Hightlight meiner Gewitterfotografie bislang bleibt der sonnenbeschienene F0-Tornado zwischen Milnesand und Dora in New Mexico. Hier die Geschichte: Am 29.05.2015 fuhren wir im Team um Janek Zimmer, Stefan Horn, Karsten Haustein, Markus Weggässer und mir durch den Nordosten New Mexicos mit der Entwicklung erster Gewitter sukzessive nach Süden. Die ersten beiden Zellen sahen schon vielversprechend aus. Alle guten Dinge sind drei - nicht wahr? Wir entschlossen uns die zweite Zelle "ziehen zu lasssen" und fuhren zum Sonnenuntergang eine letzte Gewitterentwicklung südöstlich von uns an. Dazu mussten wir allerdings den Niederschlag inklusive Hagel durchqueren. Dies geschafft, blickten wir nun auf die sich rapide und dynamisch bewegenden Wolken im Aufwindbereich. Während es um uns herum noch blitzte und regnete, kam die Sonne heraus und verlieh der Umgebung eine goldene Lichtstimmung sowie einen Regenbogen. Im Süden von uns brannte eine Ölförderstelle. Hier war offenbar ein Blitz eingeschlagen. Plötzlich entstand in Sekundenschnelle eine Funnelcloud (Trichterwolke), die kurz darauf perfekt beleuchtet und vollständig auskondensiert als Tornado etwa 1km von uns entfernt vor uns stand. Die Form beschreibt man als "Elephant trunk tornado", da sie einem Elefantenrüssel ähnelt. In diesem Bild ist der Tornado bereits kurz vor seiner Auflösung, dem sogenannten "Roping out".

  • Whale's Mouth

    Manchmal kann der Himmel sehr merkwürdig aussehen, zum Beispiel wenn gerade eine Böenfront über einen hinwegzieht. Dieses turbulente Wolkengebilde ist sehr dynamisch und kann mannigfaltige Formen und Farben annehmen. Der Bereich der Böenfront markiert die Grenze zwischen kaltem, ausströmendem Abwind am Erdboden und dem warmen - zum Aufsteigen gezwungenen - Aufwind. Der Bereich dieser oft gewittrigen Wolkenküche wird gern mit einem, sich öffnenden Walschlund ("Whale's Mouth") verglichen. Zurecht, nicht wahr? Die Aufnahme entstand entlang eines aufziehenden Unwetters am 11.09.2011 zwischen Westerengel und Otterstedt an der Hainleite im Kyffhäuserkreis in Thüringen. Mehr zu diesem Unwetter erfahrt ihr im Bericht bei den "Thüringer Storm Chasern" unter: https://goo.gl/ZJPgXf

  • Zion

    Nach der Durchquerung des Zion Canyons im Bundesstaat Utah in den USA zeigte sich am 05.06.2015 ein wunderschöner doppelter Regenbogen entlang eines abziehenden Schauers.

  • ZZB

    Beim Blick in den Himmel kann so manch kuriose Formen und Farben entdecken. Hier zeigt sich an wunderschön angeordneten Cirren (also Eiswolken in großer Höhe) ein Halo - nämlich der Zirkumzenitalbogen (kurz: ZZB). Diese bunte Himmelserscheinung heißt so, da sie kreisförmig um Zenit herum verläuft. Mehr dazu können sie beim Arbeitskreis Meteore e.V. nachlesen: https://goo.gl/79HKyu

  • Winter sun

    Abzug eines vom Abendlicht beleuchteten Graupelschauers am 24.12.2016 nahe des Westerhever Leuchtturms auf der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.

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